Rückblick: erweitertes PULStreffen in St. Arbogast 2026


Wenn jemand geht – und dabei alles gibt

Am heutigen Sonntagmorgen, dem dritten Tag unseres PULS-Treffens im Bildungshaus St. Arbogast erlebten wir einen Moment, der mich noch lange begleiten wird.

Urs verabschiedete sich aus dem PULS-Netzwerk.

„Ich kann nicht halb dabei sein. Für mich geht es voll – oder nicht.“

Nicht leise. Nicht halbherzig. Sondern mit der gleichen Klarheit und emotionalen Tiefe, die er all die Jahre in dieses Netzwerk eingebracht hat. Sein Rückzug ist kein langsames Verblassen. Es ist eine bewusste, respektvolle Entscheidung – weil er mit Freidorf Reloaded eine neue, vollständige Verantwortung trägt, die keinen halben Urs zulässt.

Er dankte Franz für über 20 Jahre Freundschaft. Er würdigte die Klarheit, die Konfrontationen, die persönlichen Beziehungen – alles, was PULS für ihn war. Und er erinnerte uns daran, dass ohne die Förderung durch Movetia – Austausch und Mobilität vieles von dem, was entstanden ist, nie hätte entstehen können: „Ohne sie hätte der Weg nicht stattgefunden.“

Was bleibt?

Für mich: die Haltung, die Urs verkörpert hat. Die Bereitschaft, sich wirklich einzubringen. Die Ehrlichkeit, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Das Vertrauen, das entsteht, wenn Menschen sich aufeinander einlassen – wirklich.

Urs‘ Abschied ist kein Ende. Es ist ein bewusstes Loslassen – mit Würde, mit Dankbarkeit, mit dem Vertrauen, dass das, was entstanden ist, weiter wächst.
Ich werde tragen, was du eingebracht hast. Danke, Urs. 💜


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